Wolfgang Fasching durchquert Europa

05.08.2019

In Memoriam Jürgen Bruckbacher will Wolfgang Fasching ab heute Europa mit dem Rad durchqueren. Um 18:00 Uhr startet Fasching in Gibraltar. Ziel ist es, gemeinsam mit den Solofahrern des Race Around Austria am 17. August am Nordkap ins Ziel zu fahren. Wie beim RAA wird Wolfgang mit einem GPS-Tracking-Device von Perfect Tracking unterwegs sein. Das Portal ist bereits online!

Insgesamt muss Fasching neun Länder (Spanien, Frankreich, Deutschland, Belgien, Niederlande, Dänemark, Finnland, Schweden, Norwegen) durchqueren. Dafür will er 500 Kilometer pro Tag absolvieren. „Zudem sind täglich nur zwei bis vier Stunden Schlaf geplant. Die großen Herausforderungen dabei werden die körperliche Erschöpfung, der Schlafmangel und die mentale Müdigkeit sein“, meinte Fasching.

„Es wird sicher ein richtiges Radabenteuer“, freut sich der 51-Jährige auf das Projekt, bei dem mehr Kilometer zu absolvieren sind als beim Race Across America (RAAM). „Es sind mehr Kilometer als beim RAAM, aber es sind zwei komplett unterschiedliche Bewerbe. Ich fahre zwar auch im Einzelzeitfahrmodus, aber ohne Gegner“, erklärte der dreifache RAAM-Gewinner (1997, 2000, 2002), der sein letztes großes Radabenteuer 2014 bestritt.

„Ich fühle mich sehr gut in Form“

Mit der Durchquerung Europas hätte Fasching seinen vierten Kontinent – nach Nordamerika, Australien und Asien – durchquert. Vor allem ist das Projekt auch eine logistische Herausforderung. „Es gibt keine GPS-Daten über diese Strecke, und wir müssen auch zwei Fähren nehmen. Dort wird die Zeitmessung gestoppt, und auf der anderen Seite geht es weiter. Ohne die Fährentransfers wäre es über Russland ein riesiger Umweg“, erklärte Fasching. 

Rekord liegt bei zwölf Tagen, 20 Stunden

Die Süd-Nord-Durchquerung ist keine Neuheit im Radsport. In den Jahren 1997 und 1998 wurde jeweils das Race Across Europe über die fast idente Strecke, die Wolfgang Fasching bestreitet, organisiert. Den Streckenrekord stellte damals ein 41-jähriger Salzburger auf: Dr. Franz Kaserer, mittlerweile 62 Jahre alt, benötigte als Einzelfahrer zwölf Tage und 20 Stunden für die Strecke. „Unter zwölf Tagen traue ich Wolfgang auf alle Fälle zu. Ich wünsche ihm, dass das Wetter einigermaßen mitspielt“, sagte der in Strobl lebende Zahnarzt.

LINK ZUM GPS-TRACKING (Race Around Austria 2019 und Gibraltar-Nordkap): https://race.perfect-tracking.com/

 

 

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