Vorarlbergerin Bachmann mit Fabelrekord beim Race Around Austria 2018

18.08.2018

Anna Bachmann nach ihrer Rekordfahrt rund um Österreich. Foto: RMC

Die Feldkircherin Anna Bachmann hat in 4 Tagen 13 Stunden und 31 Minuten Österreich umrundet und kürte sich damit zur Siegerin bei der zehnjährigen Jubiläumsausgabe des Race Around Austria auf der Extremdistanz. Mehr als sieben Stunden war die 27-Jährige auf der 2.200 Kilometer langen Strecke rund um Österreich schneller als die bisherige Bestmarke. Die zweitplatzierte Schweizerin Isabelle Pulver musste sich nach einem spannenden Duell nur knapp geschlagen geben.

Der Streckenrekord in der Damenwertung ist nach sieben Jahren wieder in Österreich. „Es war eine gigantische Fahrt. Die letzten 200 Kilometer waren noch einmal sehr hart aber ich bin dankbar und demütig, es ist ein Privileg jetzt als Siegerin hier zu stehen“, war Anna Bachmann im Ziel überglücklich. Die 27-Jährige hatte bereits im Vorfeld angekündigt, die Rekordzeit angreifen zu wollen. Sie habe gewusst, dass sie körperlich gut drauf sei, aber dass es so läuft, habe sie selbst nicht erwartet.  Neben ihrer Siegerzeit war die Feldkircherin auch von der Stimmung während des Rennens überwältigt. „Vom hintersten Burgenland bis in die tiefe Steiermark waren immer wieder Fans auf der Strecke, das hat mir total viel Energie gegeben. Mich hat überrascht, wie emotionsgeladen diese Tage waren. Auch der Zweikampf mit Isabelle Pulver war megacool und für alle ein tolles Erlebnis“, schwärmte Bachmann vom Duell mit der zweitplatzierten Schweizerin.

Die 46-Jährige Physiotherapeutin aus Ittingen musste sich mit einer Zeit von 4 Tagen 14 Stunden und 17 Minuten nur knapp geschlagen geben. Die konnte das Rennen 2014 gewinnen, musste im vergangenen Jahr wegen gesundheitlicher Beschwerden allerdings aufgeben. Daher hatte das Erreichen der Ziellinie für sie heuer Priorität. „Mein Ziel war vorrangig das Rennen zu beenden. Dass mir das gelungen ist und ich meine bisherige Bestzeit unterbieten konnte, macht mich sehr glücklich. Herzliche Gratulation an Anna Bachmann. Was sie geleistet hat, ist einfach nur eine Hammerleistung“, freute sich die Schweizerin nach dem „spannendsten Rennen, das ich jemals gefahren bin.“

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