Oberösterreichische Siege bei den Teambewerben

19.08.2018

Die frischgebackenen österreichischen Meister im Viererbewerb - der CLR Sauwald. Foto: Heiko Mandl

Mit der Ankunft der Teams neigt sich das Race Around Austria 2018 bei seiner Jubiläumsausgabe zum zehnjährigen Bestehen dem Ende zu. Nach 2.200 Kilometern rund um Österreich durften sich zwei oberösterreichische Teams über die Titel beim härtesten Radrennen Europas freuen.

Im Bewerb der Zweierteams gewann Akkura Sports mit Hannes Moshammer und Klaus Gruber aus St. Georgen im Attergau. 3 Tage 6 Stunden und 37 Minuten benötigten die beiden Lokalmatadore für die Umrundung Österreichs. „Wir sind überglücklich mit dem Sieg und begeistert, dass alles genauso funktioniert hat, wie wir es uns vorgestellt haben. Die Voraussetzung, um bei diesem Rennen schnell zu sein, ist ein gut funktionierendes Team und das haben wir gehabt“, lobten die beiden vor allem die Arbeit ihrer Betreuer.Für Hannes Moshammer ist das Race Around Austria nicht nur als aktiver Athlet eine Herzensangelegenheit, auch in der Betreuung anderer Athleten bringt der St. Georgener seine Erfahrung ein. So auch bei einem indischen Zweierteam, das im vergangenen Jahr am Start war. „Aus dieser Zusammenarbeit hat sich eine Freundschaft ergeben. Wir haben immer noch Kontakt. Beim Race Around Austria werden auch internationale Freundschaften geschlossen“, erzählt der 33-Jährige über seine Erfahrungen auf und neben der Strecke.   

Rang zwei ging an das IQ12 Cycling Team mit den deutschen Fahrern Pascal Höhn und Christian Panusch. 3 Tage 8 Stunden 39 Minuten betrug die Fahrzeit der beiden Bayern. Den dritten Platz belegte das Team Kilometerfresser. Dirk Führer und Sandro Schier erreichten nach 3 Tagen 12 Stunden und 34 Minuten wieder das Ziel in St. Georgen im Attergau.

Österreichische Team-Meisterschaft geht ins Innviertel

Den Mannschaftsbewerb im Viererteam gewann der CLR Sauwald Cofain 699 mit den Fahrern Christoph Mühringer, Amadeus Cosimo Lobe, Patrick Harner und Markus Eichinger. 2 Tage, 15 Stunden und 35 Minuten benötigten die vier Oberösterreicher für die Strecke rund um die Alpenrepublik. Akribische Planung, schnelle Beine und nicht zuletzt ein gut funktionierendes Team waren die Schlüssel zum Erfolg für die Innviertler, die mit einem 15-köpfigen Betreuerteam unterwegs waren. Neben dem Sieg in der Mannschaftswertung darf sich das Team auch über den heuer erstmals vergebenen österreichischen Meistertitel freuen. „Das Gefühl im Ziel ist gewaltig. Wir hätten nie gedacht, dass wir so schnell sein würden und sind überwältigt. Es wird wohl noch eine Zeit dauern, bis wir diesen Erfolg realisiert haben“, freuten sich die vier über Sieg und Meistertitel.

Platz zwei ging an das HILL Racingteam mit Leo Hillinger, Benjamin Karl, Johannes Hessenberger und Wolfgang Krenn. Das Vierergespann lieferte sich bis kurz vor dem Ziel ein spannendes Rennen mit den späteren Gewinnern und musste sich in einer Fahrzeit von 2 Tagen 18 Stunden und 8 Minuten
nur knapp geschlagen geben. „Das ist wirklich ein superhartes Rennen und eine riesige Herausforderung. Veranstaltungen wie das Race Around Austria brauchen wir in Österreich, sie sind wichtig für Österreich. Es ist etwas ganz Besonderes, hier ins Ziel zu kommen“, sagte Leo Hillinger im Ziel.

Das Team OÖ. Kinderkrebshilfe benötigte 3 Tage 2 Stunden 10 Minuten für die 2.200 Kilometer lange Strecke rund um Österreich. Damit gelegte das Team rund um die Fahrer Andreas Riedl, Christian Gruber, Markus Weinhandl und Bernhard Sillipp den dritten Rang.


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