Maßgeschneiderte Taktik als Schlüssel zum Erfolg

15.08.2019

Markus Hertlein und Felix Hermanutz vom Team wattschmiede.at feiern ihren Erfolg. Bild: Wolfgang Haidinger

Dass die Race Around Austria CHALLENGE presented by Fever-Tree eine Herausforderung ist, lässt sich schon dem Namen entnehmen. Im Teambewerb kommt zu der sportlichen Komponente, 6.500 Höhenmetern auf der 560 Kilometer langen Strecke zu überwinden, noch die einer ausgeklügelten Wechseltaktik. Felix Hermanutz aus Oberösterreich und der Deutsche Markus Hertlein vom Team wattschmiede.at meisterten diese Aufgaben am besten und siegten bei der Team CHALLENGE.

Felix Hermanutz aus Oberösterreich mit seinem in Salzburg lebenden deutschen Teamkollegen Markus Hertlein absolvierten die 560 Kilometer in 15 Stunden und 9 Minuten, lieferten somit die zweitschnellste Zeit in der Geschichte des Rennens. „Megageil, besser hätte es nicht laufen können“, jubelten die beiden im Ziel über den Sieg, nachdem sie sich vor zwei Jahren noch knapp geschlagen geben mussten. „Wir wollten wieder aufs Podest fahren und wenn möglich unsere Zeit von 2017 schlagen“, verriet der 21-jährige Hermanutz die Zielvorgaben. Beides wurde nicht zuletzt aufgrund einer maßgeschneiderten Renntaktik erreicht. „Wir haben uns die Strecke so aufgeteilt, dass ich alles fahre, wo es bergauf geht und Felix die flachen Passagen übernimmt. Das ist genau die richtig Taktik für uns und die hat super funktioniert“, fasste der Deutsche Hertlein nach dem Rennen zusammen

16 Stunden und 34 Minuten benötigten Felix Schneider und Lukas Winter vom Team Chase für die Strecke rund um Oberösterreich. „Wir sind sehr zufrieden. Die Gemeinschaft im Team, die durch die Herausforderungen unterwegs entsteht, macht den Reiz dieses Rennens aus. Diese Erfahrung in Kombination mit schnellem Radfahren ist eine große Herausforderung und etwas ganz Besonderes“, erzählt Felix Schneider, nach seiner bereits siebten Teilnahme beim Race Around Austria. Bezüglich der Fahrerwechsel entschieden die beiden situationsabhängig. „Nur in der Nacht haben wir mehr Zeit zwischen den Wechseln eingeplant, unter Tags hielten wir die Fahrzeiten zwischen den Wechseln eher kurz“, gab Lukas Winter einen Einblick. „Die längste Dauer am Rad betrug 50 Minuten, am Ende haben wir schon nach drei Kilometern wieder gewechselt“, ergänzte Schneider.

Nur knapp dahinter fuhr die Sportunion Waidhofen auf Platz drei. Herbert Eibl und Harald Maderthaner bewältigten die Strecke in 16 Stunden und 49 Minuten. „Wir haben kaum Fehler gemacht, uns gut abgewechselt und zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Aktionen gesetzt. Es war ein hartes Stück Arbeit aber auch lässig und kurzweilig“, erzählten die beiden nach dem Rennen. Kurz war auch die Dauer zwischen den Fahrerwechseln. „Wir haben alle 20 Minuten gewechselt. Dieses Programm haben wir ziemlich strikt durchgezogen, egal ob wir gerade am Berg oder in der Ebene waren“, verrieten Eibl und Maderthaner.    

Die Fever-Tree BUSINESS CHALLENGE entschied das Team Intersport Pötscher mit den Fahrern Peter Brandstetter und Michael Hölzl für sich. Platz zwei sicherte sich das Team Innsholz mit Peter Gruber und Lukas Neumüller. Das Podium komplettierten Krispin Hable und Peter Wohlzog vom Team RZL Software GmbH.

Ergebnisse: https://race.perfect-tracking.com/race/raa2019/ergebnisse

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