In Vorbereitung auf größere Aufgaben - Race Around Austria 1500

14.08.2019

Gerhild Maier könnte als erst zweite Dame in der Geschichte des Race Around Austria 1500 die Ziellinie erreichen. Bild: Martin Granadia

Der Name ist Programm beim Race Around Austria 1500. Eben diese Anzahl an Kilometern gilt es bei der „kurzen“ Umrundung Österreichs zurückzulegen. 17.500 Höhenmeter warten auf der Originalstrecke des Rennens ohne Westteil auf die Athleten. Als nächster Schritt nach der Race Around Austria CHALLENGE rund um Oberösterreich gilt das RAA1500 als Vorbereitungsrennen für alle, die einmal auf der 2.200 Kilometer langen Extremdistanz reüssieren möchten.

Neun Herren und eine Dame wagten sich heuer an das Abenteuer. Für die einzige Starterin Gerhild Meier ging mit ihrer Teilnahme ebenfalls eine Steigerung der Renndistanz einher. 2017 erreichte die 37-jährige Wienerin bei der Umrundung Oberösterreichs im Rahmen der Race Around Austria CHALLENGE presented by Fever-Tree den 3. Platz. Sie könnte die erst zweite Frau in der Geschichte des Rennens werden, die auf dieser Distanz das Ziel erreicht. „Das wäre natürlich ein netter Nebeneffekt, damit setze ich mich allerdings noch nicht auseinander. Mein vorrangiges Ziel ist es gesund im Ziel anzukommen und mit dem Team Spaß zu haben“, beschrieb die Wienerin ihre Zielsetzungen.

Auch der Deutsche Tobias Drunkemöller wagte sich nach zwei erfolgreichen Teilnahmen an der CHALLENGE heuer erstmals auf die zweitlängste Strecke im Rennprogramm des Race Around Austria. „Irgendwann muss man einmal einen Schritt weiter machen und bei diesem Rennen ist die Stimmung an der Strecke einfach genial, deshalb habe ich mich entschlossen, diesen Schritt zu machen. Die lange Distanz steht auf längere Sicht definitiv auch am Plan“, erzählte der 26-Jährige. Die größten Unterschiede sieht er nicht nur im erhöhten Trainingsaufwand, sondern vor allem in der Planung und Organisation.

Mario Thallinger aus Bad Schallerbach steht schon zum vierten Mal auf der Startrampe im Start- und Zielort St. Georgen im Attergau. Seine heurige Teilnahme ist für ihn trotzdem ein Novum. Nach drei Teilnahmen im Teambewerb auf der Langdistanz wagt sich der Oberösterreicher heuer erstmals alleine auf die Strecke. „Der größte Unterschied liegt bestimmt darin, dass man als Solofahrer sehr viel weniger Schlaf bekommt. Die Strecke an sich ist auch nicht zu unterschätzen, aber der Schlafmangel wird bestimmt ein großes Thema“, beschreibt der 24-Jährige die Unterschiede der beiden Disziplinen.
 
Ebenfalls zum ersten Mal allein auf der Startrampe steht der Niederösterreicher Philipp Kaider, der 2017 den Extrembewerb im Zweierteam gewann. „Nachdem mein Partner nicht mehr fahren wollte, habe ich mich entschieden beim Race Around Austria 1500 an den Start zu gehen. Wenn es gut läuft, kann ich mir durchaus einen Solostart auf der Extremdistanz vorstellen“, plant der 33-Jährige bereits größere Herausforderungen.

Das Race Around Austria lockt allerdings nach wie vor auch Rookies an. So tritt der 26-jährige Oberösterreicher Thomas Rass zum ersten Mal auf einer solch langen Distanz in die Pedale und möchte dabei nicht nur gesund das Ziel erreichen, sondern auch Gutes tun. Der Lokalmatador aus Seewalchen sammelt im Zuge seines Antretens Spenden für die St. Anna Kinderkrebsforschung.

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