Im vierten Anlauf zum Sieg

18.08.2018

Patric Grüner und sein Team beim Feiern auf der RAA-Bühne. Foto: RMC

Patric Grüner heißt der Gewinner des Race Around Austria 2018. Nach drei zweiten Plätzen durfte der Tiroler bei seiner vierten Teilnahme über den Sieg beim härtesten Radrennen Europas jubeln. 3 Tagen 16 Stunden und 24 Minuten benötigte der 32-Jährige bei der Jubiläumsausgabe zum zehnjährigen Bestehen des Rennens für die 2.200 Kilometer lange Strecke rund um Österreich und hielt den Vorjahressieger Markus Hager aus Deutschland auf Distanz. Mit Michael Kochendörfer platzierte sich auch auf dem dritten Rang ein deutscher Fahrer.

 

Nachdem er 2014, 2015 und 2016 Zweiter wurde, war es bei seiner vierten Teilnahme beim Race Around Austria soweit. Patric Grüner darf sich Sieger des härtesten Radrennens Europas nennen. „Ich bin jetzt zum vierten Mal dabei und freue mich riesig. Ich hatte anfangs einige Probleme, musste mehr schlafen als geplant, wodurch ich in Rückstand geriet“, schilderte Grüner. Diesen konnte der 32-jährige Längenfelder allerdings Kilometer für Kilometer aufholen und „als wir im schönen Tirol in den Bergen waren, habe ich dann Gas gegeben.“ Am Ende holte sich der Extremsportler in 3 Tagen 16 Stunden und 24 Minuten den Sieg beim zehnjährigen Jubiläum des härtesten Radrennens Europas.

Ein spannendes Rennen um den Sieg lieferte sich Grüner mit dem Deutschen Markus Hager, der am Ende mit einer Zeit von 3 Tagen 19 Stunden und 30 Minuten den zweiten Platz belegte. Damit komplettierte der 49-jährige seine Trophäensammlung beim Race Around Austria nach einem dritten Platz 2014 und seinem Vorjahressieg. Er konzentriere sich heuer weniger auf die Gegner und die Platzierung. „Das Ziel sei es, die Siegerzeit aus dem vergangenen Jahr zu unterbieten. Wofür diese Zeit dann reicht, wird sich weisen“, erklärte der Bayer im Vorfeld. Am Ende reichte es für den zweiten Platz, worüber der Bayer sehr glücklich war. „Das ganze Rennen war perfekt. Patric Grüner war einfach schneller und ich freue mich sehr für ihn“, sagte der Bayer, der während des gesamten Rennens keine einzige Minute schlief. „Ich habe die erste Schlafpause so lange hinausgezögert, bis ich mir dachte, jetzt kann ich den Rest auch noch fertig fahren“, erklärte Hager nach seiner Fahrt.

Auch Platz drei geht an einen erfahrenen Teilnehmer beim Race Around Austria. Michael Kochendörfer darf sich bei seiner vierten Teilnahme über den ersten Platz auf dem Podium freuen. 4 Tage 3 Stunden und 24 Minuten benötigte der 50-jährige Deutsche bei seiner Umrundung der Alpenrepublik.

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