family first bei der Race Around Austria Team CHALLENGE

14.08.2019

Für Vater und Tochter Weilguni ist das Race Around Austria eine Familienangelegenheit. Bild: Felix Roittner

Konzipiert als 24-Stunden-Rennen hat sich die Race Around Austria CHALLENGE presented by Fever-Tree längst als Einstiegsrennen in den Ultraradsport etabliert. 86 Fahrer und Fahrerinnen stellen sich heuer der Herausforderung, auf der kürzesten Distanz von Europas härtestem Extremradrennen die 6.500 Höhenmeter auf der 560 Kilometer langen Strecke rund um Oberösterreich zu überwinden. Im Minutentakt verließen am Mittwochnachmittag die Teilnehmer die Startbühne im malerischen St. Georgen/Attergau.

Viele der Starter und Starterinnen nehmen die Team CHALLENGE zu zweit in Angriff. Dabei teilen sich die beiden Athleten die Strecke individuell auf. Diese Taktik hat sich auch bei Anja und Wolfgang Weilguni aus Oberösterreich bewährt, das Vater-Tochter-Gespann ist zum vierten Mal dabei. „Nachdem wir ohnehin sehr viel gemeinsam am Rad sitzen und miteinander trainieren, war es ganz klar, dass wir auch im Rennen zusammen fahren. Die Harmonie stimmt einfach und nicht zuletzt macht es Spaß“, beschreibt die 21-jährige Anja Weilguni die Vorzüge eines Familienteams. „Bei unserer ersten gemeinsamen Teilnahme habe ich mir im Vorfeld schon Gedanken gemacht, vor allem in der Nacht hat man auch Sorgen um die eigene Tochter. Aber bislang ist alles super gelaufen. Dieses Rennen ist ein letzter Hauch von Abenteuer“, erzählte Vater Wolfgang von den ersten gemeinsamen Rennerfahrungen.

Zwei Familiengenerationen sind auch im Team Six vertreten. Vater Walter war schon vor zwei Jahren am Start, geht heuer mit seinem Sohn Reinhard ins Rennen. „So verbringen wir unsere Familienausflüge“, berichtete dieser. „Ich hoffe nur, dass ich beim Tempo meines Sohnes einigermaßen mithalten kann“, blickte der 62-jährige Vater auf einen positiven Rennverlauf voraus.

Zum ersten Mal dabei ist das Ehepaar Petra und Daniel Krieg. Die Gefahr, dass eben dieser innerhalb eines Teams ausbricht, ist gering, sind die Partner doch stets abwechselnd auf der Strecke. Zumal stärke das gemeinsame Training schon im Vorfeld die Beziehung. „Es tut schon sehr gut, weil man sich gegenseitig unterstützen und motivieren kann“, erklärten die beiden.

Auch das Brüderpaar Gerold und Norbert Stix aus Vöcklabruck setzt auf familiäre Unterstützung bei der Umrundung Oberösterreichs. Diese kommt nicht zuletzt auch aus dem Begleitfahrzeug. „Unser Team setzt sich aus unseren Familien zusammen, die auch die Idee hatten, bei der Race Around Austria CHALLENGE an den Start zu gehen“, erzählten die Brüder.

Erwin und sein Schwager Ewald Huber aus Haag in Niederösterreich haben im Vorfeld unter anderem die gemeinsamen Familienfeiern für Taktikbesprechungen genutzt. „Das war natürlich immer Thema Nummer eins, zusätzlich standen wir auch ständig in Kontakt darüber, wer wie viel trainiert hat. Das schweißt zusammen und motiviert ungemein“, geben die beiden Einblick in die Rennvorbereitung.

Die schnellsten Fahrer werden am Donnerstagvormittag wieder zurück in St. Georgen/Attergau erwartet.

Newsletter abonnieren