Extrem-Mountainbiker wechselt zum zweiten Mal das Sportgerät

11.08.2020

Mountainbiker Lukas Kaufmann begibt sich beim RAA2020 auf Rennrad Terrain. Bild: M. Granadia

Eigentlich ist Lukas Kaufmann abseits befestigter Straßen unterwegs. Der Mountainbiker, der unter anderem bei der Crocodile Trophy am Start war und beim härtesten Mountainbike-Marathon Europas, der Salzkammergut Trophy, am Stockerl stand, entschied sich im Frühjahr erneut Mountainbike gegen Rennrad zu tauschen.

Damit nimmt Kaufmann sein bisher größtes Abenteuer, Österreich auf einer Distanz von 2.200 Kilometer und 30.000 Höhenmeter zu überrunden, in Angriff. Erfahrungen kann der Kronstorfer bereits vorweisen, sein Debüt beim Race Around Austria hatte er bereits im Jahr 2018, bei dem er mit 19 Stunden und 35 Minuten bei der CHALLENGE auf den 10. Rang fuhr. Doch wer den Oberösterreicher kennt, weiß, dass sein Anspruch ein höherer ist und er bei einem der wenigen Rennen heuer definitiv aufzeigen möchte. 

Auch der Steirer Mountainbiker Wolfgang Krenn wagt sich heuer an die Startlinie. Allerdings nicht auf der Extremdistanz, sondern auf der CHALLENGE, die mit etwa 560 Kilometer entlang der oberösterreichischen Landesgrenze führt. Dort zählt der Gewinner des Jahres 2015 zum erweiterten Favoritenkreis. Starke einheimische Konkurrenz gibt es jedoch von Felix Hermanutz. Der Atterseer, der 2019 den King of the Lake für sich entscheiden konnte und im Vorjahr auch die CHALLENGE im 2er Team gewann, weiß, wie wichtig Aerodynamik bei diesem Rennen ist. Für seinem Sieg tüftelte der 22-Jährige sogar im Windkanal die perfekte Position am Rad aus - Know-How, das ihm auch rund um Oberösterreich entgegenkommen könnte.

 

Für einen guten Zweck in die Pedale treten

Als eine von elf Solo-Starterinnen begibt sich Claudia Brösenhuber in das Abenteuer rund um Oberösterreich. Die Teilnahme auf der CHALLENGE ist nicht ganz eigennützig, denn es steckt eine wichtige Message und sogar ein Spendenaufruf dahinter. Als Selbstbetroffene setzt sich die 38-Jährige gegen sexuellen Missbrauch ein. Mit der Teilnahme an der diesjährigen Ausgabe sammelt Brösenhuber Spenden, die dem Verein PIA zugute kommen, der sich präventiv und therapeutisch gegen sexuelle Gewalt engagiert. Mit fünf Euro je Rennkilometer kann die Sportlerin in ihrem Vorhaben unterstützt werden (Konto: "Claudia für Pia", IBAN AT66 3438 0000 0814 9254). 

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