Frequently Asked Questions

Brauche ich für das RACE AROUND AUSTRIA einen Arzt im Team?

Nein. Österreich ist nicht Amerika, die Infrastruktur ist so gut, dass in 15 Minuten überall eine Rettung vor Ort sein kann. Zudem gibt es in jedem Ort einen diensthabenden Gemeindearzt, eine Rot-Kreuz Stelle oder ein Krankenhaus, das aufgesucht werden kann. Gerade im Einzelbewerb schadet ein Betreuer mit medizinischem Background jedoch keinesfalls.

Kann man sich den Start im A- oder B-Block selbst aussuchen?

Nein. Der A-Startblock ist nur für alljene Athleten reserviert, die das Rennen unter den ersten Drei finishen wollen. Sie haben eine kürzere Karenzzeit. Der Großteil der Athleten startet jedoch (automatisch) im Block B. Für sie gilt die volle Karenzzeit.

Wieviele Autos brauche ich für dieses Rennen?

Für das Rennen selbst wird ein Pace Car (Abmessungen beachten - KEIN WOHNMOBIL!) vorgeschrieben, der permanent beim Fahrer ist. Wie der Transport der restlichen Fahrer in einem Team passiert, wo die Schlafpausen abgehalten werden - das ist eine Sache, die jedes Team individuell gestalten kann. Beim RAAM sind die Mannschaften mit einem zusätzlichen Wohnmobil unterwegs - kann auch in Österreich von Vorteil sein, muss aber nicht. Ist ja durchaus möglich dass man sich in einer Pension kurz einmietet oder seine Schlafpause hinten im Pace Car oder Zweitauto verbringt. In einem Van kann man sehr gut schlafen, wenn man sich ordentlich einrichtet. Beachte allerdings, dass auch die Crew Schlaf benötigt. Wenn man 200 Kilometer mit einem zusätzlichen Auto vorfahren kann, dort schläft und dann ausgeruht weiterfahren kann, hat das durchaus seine Vorteile. Spielt eure Taktik am Besten einfach mal am Papier durch. Übrigens - das Pace Car darf nur in Notfällen (also zB bei Defekt) gewechselt werden, da es ja im Gegensatz zu den anderen Fahrzeugen dementsprechend mit GPS-Tracker, orangen Drehleuchten bzw. orangen Blitzlichtern und Warnaufklebern auf der Rückseite usw. ausgestattet wird). 

Für Pace-Cars gibt es Maximalabmessungen. Ist es möglich mit einem Pace-Car zu starten, das nur wenige Zentimeter über diesen Maßen ist?

Nein. Pace-Cars sind mit Länge, Höhe und Breite begrenzt. Es handelt sich dabei um bereits sehr großzügige, absolute Maximalabmessungen, und auch wenn nur eine Abmessung knapp über dem jeweiligen Maximalmaß ist, erfüllt das Pace-Car die Norm nicht. Hier kann auch keine Ausnahme gemacht werden. Grund dafür ist, dass große Fahrzeuge beim Überholen ein zu großes Hindernis für den sonstigen Straßenverkehr darstellen.

Darf ich während des Rennens meine Betreuer-Crew wechseln?

Ja. Wichtig ist nur, dass alle Crewmitglieder, die im Laufe des Rennens im Einsatz sind, der Rennleitung gemeldet werden und die Haftungsfreistellungserklärung im Rennbüro unterschrieben abgegeben wurde. Das könnt ihr bequem zu Hause erledigen. Unter "Download" könnt ihr sie ausdrucken, unterschreiben lassen und zum Start mitbringen. Der zusätzliche Betreuer kann dann während des Rennens zu- oder aussteigen. Sollte ein Betreuer unerwartet ausfallen, kann natürlich ebenfalls nachbesetzt werden. 

Sind Mixed-Teams zugelassen?

Ja! Es gibt zwar keine eigene Wertung, da erfahrungsgemäß nur wenige Mixed- oder reine Damenteams am Start sind und eine Ergebnisliste mit nur zwei oder drei Finishern nicht zielführend wäre. Zudem spielen nicht nur radfahrerische Fähigkeiten beim Race Around Austria eine Rolle, auch die Betreuung ist ein so gravierender Faktor, dass die Leistungsunterschiede zwischen Männern und Frauen hier mehr und mehr verschwimmen.

Warum gibt es beim Race Around Austria keine Altersklassen?

Beim Race Around Austria steht nicht die Platzierung, sondern das Finishen im Vordergrund. Zudem ist das Alter oder das Geschlecht nicht zwangsläufig für eine langsamere Zeit verantwortlich. Beispiele dafür gibt es genug: So wurde zB Johann Eisenbraun als über 50-Jähriger im Jahr 2012 Gesamt-Dritter des Rennens. Ein Erfolg, der in einer Gesamtklasse viel höher einzustufen ist als in einer Klassenwertung. Und auch bei den Teams fuhren Mixed-Mannschaften bereits aufs Stockerl oder gewannen die Kategorie. Mit ein Grund dafür ist das Team und die Renntaktik, die auf die Leistung Einfluss nimmt. Wir wollen den Fokus auf die persönliche Leistung des jeweiligen Teilnehmers, sprich auf die erreichte Zeit bzw die Durchschnittsgeschwindigkeit und nicht auf eine Altersklassenplatzierung mit womöglich wenigen Konkurrenten legen.

Warum kann man das Race Around Austria 1500 nur solo bestreiten?

Das Race Around Austria 1500 ist für Solofahrer gedacht, die sich auf die lange Runde vorbereiten möchten oder an einem kürzeren  Extremradrennen mit längeren Pausen teilnehmen wollen.

Für Teams besteht für die Athleten leistungsmäßig zwischen dem Race Around Austria 1500 und der klassichen Strecke kaum ein Unterschied. Es ist zeitlich nur rund einen Tag länger. Zudem wäre der logistische Aufwand auf der kürzeren Strecke gleich groß.

Wie wird beim RACE AROUND AUSTRIA navigiert?

Es gibt ein Routebook, eine Beschreibung mit Kartenmaterial.
Man kann sich auch die Strecke auf ein Navigationsgerät laden und so der Strecke folgen. Die Erfahrung zeigte aber, dass fast alle Teilnehmer auf die Technik verzichteten und analog navigierten. Zudem übernehmen wir für Navigationsgeräte keine Garantie, dass das Navi auch die richtige Strecke findet. Das Reduzieren von Wegpunkten ist meist sehr fehleranfällig und schneidet die Strecke an einigen Punkten ab, was zu einem Penalty führen kann.

Was gibts beim RACE AROUND AUSTRIA zu gewinnen?

Wir verstehen uns als Breitensportveranstaltung mit Spitzensportbeteiligung, und nicht umgekehrt. Deshalb versuchen wir, das Rennen auch für die Masse leistbar und attraktiv zu gestalten. Dazu zählt unserer Meinung nach auch die Höhe des Startgeldes. Wir sind der Meinung, dass es nicht im Sinne des Rennens ist, höhere Startgelder zu verlangen, um dann Preisgeld an die Sieger auszahlen zu können. Ebenso kaufen wir uns keine Profiathleten ein. Unsere Trophäen heben den Finisher - Gedanken in den Vordergrund. Für die Sieger gibt es aber überaus attraktive Warenpreise zu gewinnen.

Wohnmobil: Ja oder Nein?

Eure Entscheidung. Nachteil eines Wohnmobils sind sicher die Kosten von Leihe und Benzin. Außerdem ist es schwerer zu fahren, und da wir ja meist nicht gerade auf Autobahnen unterwegs sind, ist die Fahrt rund um Österreich sicher nicht leicht. Unserer Meinung nach reicht ein großer Van bzw. ein Kleinbus (Ford Transit, VW Transporter, Mercedes Vito etc.) als zweites Auto vollkommen aus. Auch hier kann man es sich gemütlich einrichten. Wir sind nicht in Amerika, wo durch die fehlende Infrastruktur alles im Wohnmobil erledigt werden muss.

Wohnmobile können bis auf drei Ausnahmen (Beim Start, und zweimal in der Steiermark die gesamte Strecke befahren. Es empfiehlt sich aber, Pässe immer wieder zu umfahren.

Im Start- und Zielort können Wohnmobile auf einem eigenen Parkplatz abgestellt werden (www.freizi.at). Dort gibt es auch (kostenpflichtige) Duschmöglichkeiten. Parktickets sind im Rennbüro erhältlich.

Was wird bei der technischen Abnahme kontrolliert?

Der technischen Abnahme müssen alle Fahrzeuge (Räder und Begleitfahrzeuge) unterzogen werden. Sie werden auf ihre Renntauglichkeit untersucht. Am genauesten wird das Pace Car unter die Lupe genommen, aber auch Helm, Lichter am Rad, Funktionieren aller Lichter bei den Autos, Beklebung usw. wird kontrolliert. Das Abnahmeformular steht auf der Homepage zum Download, um sich darauf vorbereiten zu können. 

Wie wird der GPS-Tracker installiert?

Der GPS-Tracker wird über Micro-USB geladen und benötigt einen freien Zigarettenanzünder-Steckplatz. Solofahrer tragen den GPS-Tracker bei Tag am Rad, in der Nacht befindet er sich im Auto und wird geladen. Bei Teams befindet er sich permanent im Pace-Car.

Müssen alle Teilnehmer beim Pre-Race Meeting anwesend sein?

Nein. Es genügt, wenn ein Großteil der Mannschaft vor Ort ist und die Infos an den Rest weitergibt. Die Haftungsfreistellungen können schon zu Hause unterzeichnet und gesammelt im Rennbüro abgegeben werden. Gerade unerfahrenen Betreuern empfehlen wir aber die Teilnahme, Unwissenheit schützt vor Penaltys nicht. 

Wie wird die Startreihenfolge festgelegt?

Beim Race Around Austria wird im 2-Minutentakt gestartet, der Intervall bei der Race Around Austria CHALLENGE im Minutentakt. Gestartet wird nach Registrierungszeitpunkt  (Erste Registrierung=letzter Startplatz der jeweiligen Kategorie)

Ausnahme: „Wildcards“ starten am Ende jedes Startblocks.

Darf ich von rennfremden Personen mit dem Rad begleitet werden?

Nein.  Es gibt aber wenige Ausnahmen, die im Routebook-Zusatzinfo aufgelistet sind, wie zum Beispiel die Auffahrt auf den Großglockner.

Nachtfahrten: Im Reglement steht, dass das Pace Car knapp hinter dem Radfahrer fahren muss. Wie ist das bei Bergabfahrten? Muss da nicht wegen der Sicherheit mehr Abstand gehalten werden?

Ja, denn Sicherheit hat oberste Priorität. Das Pace Car sollte bei Nacht den Teilnehmern bei Bergabfahrten die Fahrt erleichtern, ihnen die Straße ausleuchten. Findet einen Mittelweg zwischen Abstand und Licht und Geschwindigkeit, damit ihr sicher nach unten kommt.

Sind stark leuchtende Fahrradlampen erlaubt? Und dürfen die  roten Lichter nach hinten auch blinken?

Ja. Bitte auf eine korrekte Einstellung achten, die entgegenkommenden Fahrzeuge dürfen nicht geblendet werden. Blinkende Rücklichter sind laut StVO erlaubt. 

Kann auf die vordere Beleuchtung am Rad verzichtet werden und stattdessen eine Stirnlampe verwendet werden?

Nein, eine Stirnlampe ist straßenverkehrsrechtlich als Beleuchtung nicht zugelassen, sie darf nur zusätzlich verwendet werden. Die Lichter sind alle am Rad zu montieren.

Was ist wenn ein Teammitglied beim Start verhindert ist, sich verletzt oder aus sonstigem Grund nicht starten kann?

Kein Problem. Wichtig ist, dass das Team steht, ob nun ein Fahrer vor dem Start ausgewechselt wird, oder nicht, ist egal. Ein Fahrerwechsel ist bis eine halbe Stunde vor dem Start möglich und muss nicht begründet werden. In der Team-Viererkategorie kann aber auch zu dritt gestartet werden. Wir weisen in diesem Zusammenhang auch auf die Teilnahmebedingungen hin: Eine Stornoversicherung ist Sache des jeweiligen Teams, denn das Startgeld kann nicht rückerstattet bzw auf ein Folgejahr angerechnet werden.

Wie viele Radfahrer müssen im Teambewerb eigentlich das Ziel erreichen, um gewertet zu werden?

Im Extremfall jeweils nur einer. Einzelne Ausfälle von Teamathleten spielen also für die Wertung keine Rolle, ein Team wird also nur aus der Wertung genommen, wenn kein Teilnehmer mehr übrig ist, der die restliche Strecke radelnd bewältigt oder die Betreuung nicht mehr funktioniert (v.a. Nachtfahrten, Pace Car - Betreuung).

Wie ist die Pace-Car - Beleuchtung geregelt und wie muss man sich als Fahrer des Pace-Cars verhalten?

Zwingend vorgeschrieben sind zwei orange Drehlichter oder orange LED-Blitzer, die nach vorne abgeklebt werde.

Hinsichtlich Zusatzscheinwerfer nach vorne gibt es vom Reglement her keine Regelung.

ACHTUNG: Zusatzscheinwerfer entsprechen oft nicht der Straßenverkehrsordnung. Im Falle einer Polizeikontrolle ist jeder Teilnehmer selbst für die Folgen (Strafen, Hinderung an der Weiterfahrt, Zeitverlust etc.) verantwortlich. Wir möchten in diesem Zusammenhang auch darauf hinweisen, dass bei einem Unfall die Haftpflichtversicherung beim Verursacher regressieren kann bzw. diese keine Deckung übernimmt.
Wichtig ist der Grundsatz, so unbemerkt wie möglich rund um Österreich zu kommen. Staubildung ist unbedingt zu vermeiden. Bei viel Verkehr am Tag herrscht sogenannter "Leapfrog-Support", zu Deutsch: Betreuen vom Straßenrand aus, um die Leichtigkeit und Flüssigkeit des Verkehrs nicht zu beeinträchtigen.

Maut (für Pässe etc.): Sind die Mautgebühren standardmäßig zu entrichten und wie hoch sind diese ca. pro Auto?

Maut wird nur für Autos verlangt. Radfahrer sind generell überall frei. Sie wird am Tag auf dem Großglockner, auf der Gerlos Alpenstraße und auf der Silvretta Hochalpenstraße eingehoben. Die Tarife und Tarifzeiten erfährt ihr auf den Homepages der Großglockner Hochalpenstraßen AG und der Silvretta Hochalpenstraße. 

Manche Pässe sind über Nacht gesperrt - kann es theoretisch passieren, dass man dann stundenlang warten muss?

Nein. Alle Pässe sind auch über Nacht offen, da auf denen die wir befahren auch Anrainer wohnen. In der Nacht einfach den freien Streifen mit dem offenen Schranken benutzen!

Das Rennen ist Qualifikationsrennen für das Race Across America - gibt es hier etwas zu beachten?

Das Race Around Austria ist für den Solobewerb des Race Across America Qualifikationsrennen. Als qualifiziert gelten jene, die den Solobewerb innerhalb der Karenzzeit (5 Tage, 12 Stunden bei den Herren/innerhalb des Zielschlusses bei den Frauen) die Ziellinie überqueren. Man muss das Rennen also offiziell finishen. Eine gesonderte Anmeldung oder sonstige Formalitäten sind nicht nötig.

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