
Was ist das RACE AROUND AUSTRIA?
Das RACE AROUND AUSTRIA ist ein Ultraradrennen, an der Profis und Amateure teilnehmen können.
Einzelfahrer und Teams absolvieren ca 2200 km mit ca. 30.000 Hm entlang der Grenzen Österreichs.
Wer sind die Teilnehmer des RACE AROUND AUSTRIA?
Im Teambewerb ist es prinzipiell jedem durchschnittlich trainierten Hobbyathleten möglich, Österreich zu umrunden. Die Karenzzeit ist so ausgelegt, dass es jedem möglich ist, innerhalb dieser das Ziel leicht zu erreichen.
Was ist der Unterschied zwischen dem Extreme RACE AROUND AUSTRIA und dem Team RACE AROUND AUSTRIA sowie dem RACE AROUND AUSTRIA 1500?
Extreme RACE AROUND AUSTRIA
Die besten Fahrer Österreichs bzw. Europas bieten Extremradsport auf höchstem Niveau. Unter Einhaltung der klassischen Regeln des Ultraradsports geht es entlang der grenznahen Straßen einmal rund um ÖsterreichDas RACE AROUND AUSTRIA ist die Alternative zum Race Across America, das härteste Radrennen Europas und Qualifikationsrennen für das RAAM.
Team RACE AROUND AUSTRIA
Abenteuer – individuelle Herausforderung etwas Besonderes zu leisten.
Beim Team - RACE AROUND AUSTRIA kann prinzipiell jeder mitfahren (bei einem 4er Team kommt jeder auf 6 Fahrstunden, und das verteilt auf 24 Stunden).
Teamarbeit – Regelwerk so gestaltet, dass ohne harmonisches Team ein Erfolg nicht möglich ist. Erfolgserlebnis und Herausforderung auch für Teammitglieder! Die Regeln besagen, dass zumindest ein Radfahrer auf der Strecke sein muss. Pausen sind möglich, werden aber beim Teambewerb kaum getätigt.
RACE AROUND AUSTRIA 1500
Dabei handelt es sich um die "kurze" Umrundung Österreichs. Vom Großglockner geht es direkt in Richtung Saalfelden, der Westteil mit den anstrengenden Pässen fällt also weg. Ansonsten bleibt alles gleich: Pace Car, Sicherheitsvorkehrungen und Betreuer. Der Rennmodus eignet sich bestens, sich für das klassische Rennen vorzubereiten.
Wieviele Betreuer brauche ich beim RACE AROUND AUSTRIA?
Das Reglement schreibt mindestens zwei Betreuer pro Fahrzeug vor. Wird mit nur einem Fahrzeug betreut, müssen mindestens drei Personen fahrberechtigt sein.
Brauche ich für das RACE AROUND AUSTRIA einen Arzt an Bord?
Nein. Wir sind nicht in Amerika, die Infrastruktur ist in Österreich so gut, dass in 15 Minuten überall eine Rettung vor Ort sein kann. Für kleinere Problemchen kommt man mit einer Reiseapotheke ohne Probleme durch. Und sollte etwas gröberes sein, gibt es in jedem Ort ja einen diensthabenden Gemeindearzt, eine Rot-Kreuz Stelle oder ein Krankenhaus, welches man ohne Probleme aufsuchen kann. Gerade im Einzelbewerb schadet ein Betreuer mit medizinischem Background aber keinesfalls.
Wieviele Autos brauche ich für dieses Rennen?
Für das Rennen selbst wird ein Pace Car (am besten ein Multivan - KEIN WOHNMOBIL!) vorgeschrieben, der permanent beim Fahrer ist. Wie der Transport der restlichen Fahrer in einem Team passiert, wo die Schlafpausen abgehalten werden - das ist eine Sache, die jedes Team individuell gestalten kann. Beim RAAM sind die Mannschaften mit einem zusätzlichen Wohnmobil unterwegs - kann auch in Österreich von Vorteil sein, muss aber nicht. Ist ja durchaus möglich dass man sich in einer Pension kurz einmietet oder seine Schlafpause hinten im Pace Car oder Zweitauto verbringt. In einem Van kann man sehr gut schlafen, wenn man sich ordentlich einrichtet. Beachte allerdings, dass auch die Crew Schlaf benötigt. Wenn man 200 Kilometer mit einem zusätzlichen Auto vorfahren kann, dort schläft und dann ausgeruht weiterfahren kann, hat das durchaus seine Vorteile. Spielt eure Taktik am Besten einfach mal am Papier durch. Übrigens - das Pace Car darf nur in Notfällen (also zB bei Defekt) gewechselt werden, da es ja im Gegensatz zu den anderen Fahrzeugen dementsprechend mit GPS-Tracker, orangen Drehleuchten und Warnaufklebern auf der Rückseite usw. ausgestattet wird).
Darf ich während des Rennens meine Crew wechseln?
Natürlich, kein Problem. Wichtig ist nur, dass alle Crewmitglieder, die im Laufe des Rennens im Einsatz sind, der Rennleitung gemeldet werden und die Haftungsfreistellungserklärung im Rennbüro unterschrieben abgegeben wurde. Das könnt ihr bequem zu Hause erledigen. Unter "Download" könnt ihr sie ausdrucken, unterschreiben lassen und zum Start mitbringen. Der zusätzliche Betreuer kann dann während des Rennens zu- oder aussteigen. Sollte ein Betreuer unerwartet ausfallen, kann natürlich ebenfalls nachbesetzt werden.
Sind Mixed-Teams zugelassen?
Ja, gerne! Es gibt zwar keine eigene Wertung, da erfahrungsgemäß nur wenige Mixed- oder reine Damenteams am Start sind und eine Ergebnisliste mit nur zwei oder drei Finishern nicht zielführend wäre. Zudem spielen nicht nur radfahrerische Fähigkeiten beim Race Around Austria eine Rolle, auch die Betreuung ist ein so gravierender Faktor, dass die Leistungsunterschiede zwischen Männern und Frauen hier mehr und mehr verschwimmen.
Warum gibt es beim Race Around Austria keine Altersklassen?
Beim Race Around Austria steht nicht die Platzierung, sondern das Finishen im Vordergrund. Zudem ist das Alter oder das Geschlecht nicht zwangsläufig für eine langsamere Zeit verantwortlich. Beispiele dafür gibt es genug: So wurde zB Johann Eisenbraun als über 50-Jähriger im Jahr 2012 Gesamt-Dritter des Rennens. Ein Erfolg, der in einer Gesamtklasse viel höher einzustufen ist als in einer Klassenwertung. Und auch bei den Teams fuhren Mixed-Mannschaften bereits aufs Stockerl oder gewannen die Kategorie. Mit ein Grund dafür ist das Team und die Renntaktik, die auf die Leistung Einfluss nimmt. Wir wollen den Fokus auf die persönliche Leistung des jeweiligen Teilnehmers, sprich auf die erreichten Zeit bzw die Durchschnittsgeschwindigkeit und nicht auf eine Altersklassenplatzierung mit womöglich wenigen Konkurrenten legen.
Wie wird beim RACE AROUND AUSTRIA navigiert?
Es gibt ein Routebook, eine Beschreibung mit Kartenmaterial.
Man kann sich auch die Strecke auf ein Navigationsgerät laden und so der Strecke folgen. Die Erfahrung zeigte aber, dass fast alle Teilnehmer auf die Technik verzichteten und analog navigierten. Zudem übernehmen wir für Navigationsgeräte keine Garantie, dass das Navi auch die richtige Strecke findet. Das Reduzieren von Wegpunkten ist meist sehr fehleranfällig und schneidet die Strecke an einigen Punkten ab, was zu einem Penalty führt.
Wie ist die Karenzzeit ausgelegt?
Um in die Wertung zu kommen, dürfen Solofahrer und Teams 5 Tage und 12 Stunden benötigten. Das sind gut 16 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit - auch für absolut untrainierte Teams kein Problem. Beim Frauen - Solobewerb ist die Karenzzeit knapp 15h länger. Das sind ca. 14 km/h Durchschnitt.
Theoretisch wäre es daher möglich, 12h lang einen Schnitt von knapp über 30 km/h zu fahren, und 12 Stunden zu pausieren, um in die Wertung zu kommen.
Gleiches gilt für das Race Around Austria 1500, die Karenzzeit ist hier bezogen auf die Kilometer bewusst lange gewählt.
Was gibts beim RACE AROUND AUSTRIA zu gewinnen?
Wir verstehen uns als Breitensportveranstaltung mit Spitzensportbeteiligung, und nicht umgekehrt. Deshalb versuchen wir, das Rennen auch für die Masse leistbar und attraktiv zu gestalten. Dazu zählt unserer Meinung nach auch die Höhe des Startgeldes. Wir sind der Meinung, dass es nicht im Sinne des Rennens ist, höhere Startgelder zu verlangen, um dann Preisgeld an die Sieger auszahlen zu können. Ebenso kaufen wir uns keine Profiathleten ein. Unsere Trophäen heben den Finisher - Gedanken in den Vordergrund. Für die Sieger gibt es aber überaus attraktive Warenpreise zu gewinnen.
Welche Räder werden beim RACE AROUND AUSTRIA gefahren und zugelassen?
Grundsätzlich ist alles erlaubt, was laut Straßenverkehrsordnung zugelassen ist bzw. laut unseren Regeln modifiziert wurde. Daher darf bei uns mit Rennrädern, Zeitfahrrädern, Handbikes, Mountainbikes usw. auch gefahren werden. Sie alle müssen aber auch "nachttauglich" - daher sind entsprechend der Regeln und der Straßenverkehrsordnung Lichter und Strahler anzubringen. Wir empfehlen auf alle Fälle Kompaktkurbeln und genügend Zähne hinten (ein 27er oder ein 28er Ritzel hinten hat durchaus seine Vorteile).
Wie schauts mit der Taktik aus, wie viel Schlaf benötige ich?
Das ist eine Sache, die jedes Team/jeder Fahrer für sich selbst entscheiden kann. Fakt ist aber, dass zuviel Radfahren und zuwenig Regeneration am Ende des Rennens zur Aufgabe zwingen kann. Zusätzlich kann die Rennleitung übermüdete Athleten aus dem Rennen nehmen oder ihnen eine Zwangspause verordnen. Und nicht zuletzt ist übermüdetes Auto- und Radfahren straßenverkehrspolizeilich strengstens verboten!
Wohnmobil: Ja oder Nein?
Eure Entscheidung. Nachteil eines Wohnmobils sind sicher die Kosten von Leihe und Benzin. Außerdem ist es schwerer zu fahren, und da wir ja meist nicht gerade auf Autobahnen unterwegs sind, ist die Fahrt rund um Österreich sicher nicht leicht. Unserer Meinung nach reicht ein großer Van bzw. ein Kleinbus (Ford Transit, VW Transporter, Mercedes Vito etc.) als zweites Auto vollkommen aus. Auch hier kann man es sich gemütlich einrichten. Wir sind nicht in Amerika, wo durch die fehlende Infrastruktur alles im Wohnmobil erledigt werden muss.
Wohnmobile können bis auf drei Ausnahmen (Beim Start, und zweimal in der Steiermark die gesamte Strecke befahren. Es empfiehlt sich aber, Pässe immer wieder zu umfahren.
Was wird bei der technischen Abnahme (Instruction) kontrolliert?
Der technischen Abnahme müssen alle Fahrzeuge (Räder und Begleitfahrzeuge) unterzogen werden. Sie werden auf ihre Renntauglichkeit untersucht. Am genauesten wird das Pace Car unter die Lupe genommen, aber auch Helm, Lichter am Rad, Versicherung, Zulassung, Funktionieren aller Lichter bei den Autos, Beklebung usw. wird kontrolliert. Das Abnahmeformular steht auf der Homepage zum Download, um sich darauf vorbereiten zu können.
Was enthält das Starterpackage?
Im Starterpackage sind der GPS-Tracker und alle für das Rennen relevanten Aufkleber beinhaltet. Zudem sind zwei Routebooks enthalten. Nicht im Starterpackage sind die orangen Drehlichter, Warnwesten und Rückstrahlaufkleber für die Räder.
Auch die "Zuleitung" des Trackers ist nicht enthalten. Er benötigt 12V-Dauerstrom - diese Leitung von der Batterie in den Innenraum des Fahrzeuges wird am besten schon vorher vorbereitet. Mittels zweier handelsüblicher Klemmen kann man ihn dann innerhalb weniger Sekunden anschließen.
Müssen alle Teilnehmer beim Pre-Race Meeting anwesend sein?
Nein. Es genügt, wenn ein Großteil der Mannschaft vor Ort ist und die Infos an den Rest weitergibt. Die Haftungsfreistellungen können schon zu Hause unterzeichnet und gesammelt im Rennbüro abgegeben werden. Gerade unerfahrenen Betreuern empfehlen wir aber die Teilnahme, Unwissenheit schützt vor Penaltys nicht.
Brauche ich eine Lizenz, um beim Rennen teilnehmen zu können?
Nein! Weder eine Radsportverbandslizenz noch andere Belege oder Bestätigungen müssen vorgelegt werden. Profis beachten bitte Punkt 1 der Regeln. Wir empfehlen einen Gesundheitscheck beim Hausarzt!
Darf ich von rennfremden Personen mit dem Rad begleitet werden?
Nein. Da die Regelung von einigen Teilnehmern extrem ausgereizt wurde, wird eine Begleitung durch rennfremder Radfahrer ab 2011 verboten und mit einem Penalty sanktioniert. Es gibt wenige Ausnahmen, die im Routebook-Zusatzinfo aufgelistet sind. Eine Ausnahme die Auffahrt zum Großglockner.
Kann ein Ersatzrad mitgenommen werden?
Ja! Sofern es bei der technischen Abnahme als in Ordnung befunden wurde.
Nachtfahrten: Im Reglement steht, dass das Pace Car knapp hinter dem Radfahrer fahren muss. Wie ist das bei Bergabfahrten? Muss da nicht wegen der Sicherheit mehr Abstand gehalten werden?
Ja, denn Sicherheit hat oberste Priorität. Das Pace Car sollte bei Nacht den Teilnehmern bei Bergabfahrten die Fahrt erleichtern, ihnen die Straße ausleuchten. Findet einen Mittelweg zwischen Abstand und Licht und Geschwindigkeit, damit ihr sicher nach unten kommt.
Sind stark leuchtende Fahrradlampen erlaubt? Und dürfen die roten Lichter nach hinten auch blinken?
Von unserer Seite erlauben wir alles, je mehr Licht desto besser. Bitte auf eine korrekte Einstellung achten, die entgegenkommenden Fahrzeuge dürfen nicht geblendet werden. Blinkende Rücklichter sind laut StVO erlaubt.
Kann auf die vordere Beleuchtung am Rad verzichtet werden und stattdessen eine Stirnlampe verwendet werden?
Nein, eine Stirnlampe ist straßenverkehrsrechtlich als Beleuchtung nicht zugelassen, sie darf wenn dann nur zusätzlich verwendet werden.Die Lichter sind daher am Rad zu montieren.
Laut Reglement müssen ja die Schuhe mit Leuchtreflektoren versehen werden. Passt das auch wenn wir Leuchtbänder um die Knöchel geben? Wie ist das denn mit Überschuhen?
Nein. Leuchtbänder können zwar zusätzlich auf die Knöchel gegeben werden, die Schuhe sind aber trotzdem zu bekleben, um eine einheitliche Abnahme zu gewährleisten. Zudem ist uns dies gesetzlich vorgeschrieben.
Was ist wenn ein Teammitglied beim Start verhindert ist, sich verletzt oder aus sonstigem Grund nicht starten kann?
Kein Problem. Wichtig ist das das Team steht, ob nun ein Fahrer vor dem Start ausgewechselt wird oder nicht ist egal. Der Wechsel übrigens bis eine halbe Stunde vor dem Start möglich und muss nicht begründet werden. In der Team-Viererkategorie kann zB auch zu dritt gestartet werden.
Wie viele Radfahrer müssen eigentlich das Ziel erreichen, um gewertet zu werden?
Im Extremfall jeweils nur einer. Einzelne Ausfälle von Teamathleten spielen also für die Wertung keine Rolle, ein Team wird also nur aus der Wertung genommen, wenn kein Teilnehmer mehr übrig ist, der die restliche Strecke radelnd bewältigt oder die Betreuung nicht mehr funktioniert (v.a. Nachtfahrten, Pace Car - Betreuung).
In Amerika werden orange Drehlichter beim Pace Car verwendet. Ist das auch beim Race Around Austria zulässig?
Seit 2012 sind zwei Drehlichter hinten am Pace Car, die nach vorne abgeklebt sind, zwingend vorgeschrieben, da sie sich extrem bewährt haben einen Sicherheitsaspekt darstellen.
Für Zusatzscheinwerfer nach vorne gibt es von unserer Seite her keine Regelung. Die sind meist viel Arbeit, und unserer Meinung nach reicht es, mit normalem Fernlicht die Straße auszuleuchten, wobei ein Kurvenlicht von Vorteil sein kann. Sollte jemand aber Zusatzscheinwerfer montieren, gibt es von unserer Seite her keine Einwände. ACHTUNG: Diese Aufbauten entsprechen allesamt nicht wirklich der Straßenverkehrsordnung. Im Falle einer Polizeikontrolle ist jeder Teilnehmer selbst für die Folgen (Strafen, Hinderung an der Weiterfahrt, Zeitverlust etc.) verantwortlich.
Wird dem Radfahrer mit dem Pace Car gefolgt, kann die Warnblinkanlage zusätzlich eingeschalten werden. Das wurde uns von der Polizei empfohlen und hat auch durchaus Sinn. Wichtig ist der Grundsatz, so unbemerkt wie möglich rund um Österreich zu kommen. Staubildung ist unbedingt zu vermeiden und führt unweigerlich zu einem Penalty. Bei viel Verkehr am Tag herrscht sogenannter "Leapfrog-Support", zu Deutsch: Betreuen vom Straßenrand aus, um die Leichtigkeit und Flüssigkeit des Verkehrs nicht zu beeinträchtigen. Wie das genau funktioniert, erklären wir beim Pre Race Meeting.
Wie sieht das denn mit Musikanlagen und Lautsprechern am Pace Car aus?
Sind von unserer Seite her erlaubt, wenn sie angemessen betrieben werden. Gerade in der Nacht ist in bewohntem Gebiet die Lautstärke anzupassen (LEISE!). Ebenso haben Anweisungen an den Radfahrer in der Nacht leise - und damit meinen wir wirklich leise - zu erfolgen. Es gibt Häuser an Kreuzungen, die in der Nacht nicht 20mal eine Weganweisung via Lautsprecher hören wollen. Unsere Officials sind angewiesen, dies mit absoluter Sorgfalt zu überwachen und ggf. Penaltys zu verhängen. Im Routebook-Beiblatt sind auch Zonen ausgewiesen, in denen Musik aufgrund der Anrainer verboten ist.
Maut (für Pässe etc.): Sind die Mautgebühren standardmäßig zu entrichten und wie hoch sind diese ca. pro Auto?
Maut wird nur für Autos verlangt. Radfahrer sind generell überall frei. Sie wird auf dem Großglockner, auf der Gerlos Alpenstraße und auf der Silvretta eingehoben. Glück hat, wer in der Nacht kommt. Da ist nämlich keine Maut zu entrichten. Die Tarife und Tarifzeiten erfährt ihr auf den Homepages der Großglockner Hochalpenstraßen AG und der Silvretta Hochalpenstraße.
Schneekettenpflicht - könnte es im Extremfall sein dass Schneekettenpflicht besteht?
Ja, kann sein. Dann aber nicht unbedingt Schneekettenpflicht sondern "Winterausrüstung", was auch Winterreifen heißen kann. Das zeichnet sich aber schon ab und wir reagieren darauf kurzfristig und informieren euch darüber natürlich gleich. Winteraustrüstung kann ja auch während des Rennens noch organisiert werden.
Manche Pässe sind über Nacht gesperrt - kann es theoretisch passieren, dass man dann stundenlang warten muss?
Nein. Wiegesagt, alle Pässe sind auch über Nacht offen, da auf denen die wir befahren auch Anrainer wohnen. In der Nacht einfach den freien Streifen mit dem offenen Schranken benutzen!
Wann findet die Siegerehrung statt; gibt es ein Abschlussfest?
Die Siegerehrung findet sofort im Anschluss an den Zieleinlauf statt (ähnlich einer Flower Ceremony). Eine andere Siegerehrung gibt es aufgrund der großen Zeitunterschiede nicht. Und das Abschlussfest steigt täglich in der Zielarena, wo nach dem ersten Zieleinlauf (bei jeder weiteren Ankunft) laufend was los sein wird.
Das Rennen ist Qualifikationsrennen für das Race Across America - gibt es hier etwas zu beachten?
Das Race Around Austria ist für den Solobewerb des Race Across America Qualifikationsrennen. Als qualifiziert gelten jene, die den Solobewerb innerhalb der Karenzzeit (6 Tage bei den Herren/innerhalb des Zielschlusses bei den Frauen) die Ziellinie überqueren. Man muss das Rennen also offiziell finishen. Eine gesonderte Anmeldung oder sonstige Formalitäten sind nicht nötig.
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